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Hormonersatztherapie: Konsequenzen für die Zahnzahl

vom 17.01.2012

Aufgrund der kritischen Debatte um unerwünschte Folgen einer Hormonersatztherapie (HRT) nutzen immer weniger Frauen in und nach der Menopause entsprechende Hormone. Die Frage, ob sie Hormone nehmen oder nicht, hat nicht nur Konsequenzen für Risiken wie Darmkrebs, Herzerkrankungen, Knochenbrüche (hier gelten Hormone als möglicherweise hilfreich) oder Brust- und Eierstockkrebs (hier gelten Hormone als möglicherweise risikoverschärfend), sondern auch auf die Anzahl ihrer natürlichen Zähne, wie Prof. Dr. Thomas Kocher/Universität Greifswald anhand der Auswertungen der sogenannten SHIP-Studie (Study of Health in Pomerania) herausfand. Verglichen wurde die Anzahl natürlicher Zähne bei Männern über 50 Jahre mit der Anzahl naturgesunder Zähne bei postmenopausalen Frauen mit und ohne HRT. Es fanden sich erstaunlich deutliche Ergebnisse: Bei Frauen mit Hormonersatztherapie lag die Zahl eigener natürlicher Zähne signifikant über derjenigen der Männer und diese noch über derjenigen der Frauen ohne Hormonsubstitution.  

Bildquelle: proDente
 

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Letzte Aktualisierung: 21.02.2012
 
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