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Unfallchirurgie - So schonend und risikoarm wie möglich

Wer sportlich aktiv ist, lebt gesünder und ist ausgeglichener. Doch wie bei Verkehrs- oder anderen Unfällen kann es dabei zu Verletzungen im Bereich des Kopfes kommen. Insbesondere Verletzungen der Kiefer, Jochbeine oder anderer Teile des knöchernen Schädels sollten jedoch immer vom Spezialisten für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie therapiert werden. Eine fehlende oder unsachgemäße Behandlung kann nicht nur Asymmetrien des Gesichts, sondern auch dauerhafte Fehlfunktionen (Doppelbildsehen, Sensibilitätsdefizite, Bissstörung, Gelenkbeschwerden, etc.) verursachen.

Durch die enge Nachbarschaft wichtiger motorischer Nerven sowie der Halswirbelsäule und der Atemwege können bereits kleinste Fehler funktionelle Störungen und sogar lebensbedrohliche Komplikationen zur Folge haben. Behandlungsbedürftige Brüche werden anfänglich wegen der starken Schwellung leicht übersehen. Zudem bedürfen Auswahl und Deutung der erforderlichen bildgebenden Diagnostik einer großen klinischen Erfahrung. Der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg klärt deshalb jede Verletzung mit modernen bildgebenden Verfahren exakt ab, um so effizient und risikoarm wie möglich behandeln zu können.

Mit modernen Operationstechniken und der Erfahrung aus der rekonstruktiven Unfallchirurgie ist dabei auch in schweren Fällen sowohl die funktionelle wie auch die ästhetische Wiederherstellung des Gesichts möglich. Um Frakturen (Knochenbrüche) zu stabilisieren, stehen der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie heute Spezialmaterialien zur Verfügung, die vom Körper allmählich resorbiert werden.


Die Unfallchirurgie - Ästhetik und Funktion des Gesichtes wiederherstellen

Die plastische Wiederherstellungschirurgie zählt zu den wichtigsten und "dankbarsten" Gebieten der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Wo zum Beispiel nach Operationen, Verletzungen und Unfällen äußere oder innen liegende Defekte verbleiben, können das natürliche Aussehen und die natürliche Funktion der betroffenen Bereiche wiederhergestellt werden. Darauf ist der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg spezialisiert.

Mit hoch entwickelten mikrochirurgischen Operationstechniken kann er zerstörtes oder deformiertes Knochengewebe genauso rekonstruieren wie die Weichgewebe des Gesichts und des Kopfes. Fehlendes Gewebe kann dabei meist mit Transplantaten aus anderen Bereichen des Körpers ersetzt werden. In der Entwicklung solcher Verfahren zählt die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu den führenden Fächern. Speziell bei der Rekonstruktion von Knochengewebe kann so immer häufiger auf den Einsatz von Fremdmaterialien verzichtet werden.

Bei der spektakulären Transplantation von Gesichtsweichteilen eines Fremdspenders hat der französische Mund-Kiefer-Gesichtschirurg Prof. Bernard Devauchelle grundsätzlich die in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie gebräuchlichen Techniken des freien Gewerbetransfers mit mikrochirurgischen Methoden verwendet. Bei Fremdspenden ist jedoch eine lebenslange medikamentöse Unterdrückung des Immunsystems zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen erforderlich.

Quelle: "Gesichtspunkte. Es geht um Ihr Gesicht.", DGMKG

 
Tel. 04961 - 661 77 | Hauptkanal re. 74 | 26871 Papenburg
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Letzte Aktualisierung: 04.02.2012
 
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