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Die dentale Implantologie ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Leistungsspektrums der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Aktuell wird bereits eine Vielzahl aller Dentalimplantate von MKG Chirurgen gesetzt. Immer mehr Menschen schätzen ihn auf diesem Gebiet als kompetenten Partner des Prothetikers bzw. Zahnarztes. Hier kommt dem Patienten die Kombination von zahnmedizinischer und chirurgischer Kompetenz zugute. Darüber hinaus ist der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen oder länger vorhandener Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Zahnimplantat stabil darin zu verankern.
Hierzu stehen ihm alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereige nem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Möglichkeiten wie z. B. Knochentransplantat oder Knochenneubildung durch Aufdehnung oder labortechnische Vermehrung wählt der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.
Ergänzende Therapien zur Förderung der Knochenregenration, zum Beispiel mit speziell aufbereiteten Eiweißen, können dabei die Heilungsprozesse beschleunigen, so dass schon bald ein belastbares Implantatbett entsteht. Insbesondere im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung des Zahnimplantats erforderlich.
Quelle: "Gesichtspunkte. Es geht um Ihr Gesicht", DGMKG
Starker Halt für die Dritten
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Sprechen, Essen und Lachen soll mit künstlichen Zähnen möglichst genauso gut funktionieren wie mit dem eigenen Gebiss. Dieser verständliche Wunsch lässt sich jedoch nicht in allen Fällen mit einem herkömmlichen Zahnersatz erfüllen. Die Alternative heißt Zahnimplantate. Mehr als 100 000 dieser "künstlichen Zahnwurzeln" pflanzen MKG-Chirurgen pro Jahr ein. In einem zweiten, späteren Arbeitsgang befestigt der Zahnarzt auf den Implantaten dann die künstlichen Zähne. Darum ist die Implantation häufig ein Fall für Zwei: MKG-Chirurg und Zahnarzt arbeiten dabei eng zusammen. Möglich ist die Implantation bereits dann, wenn nur ein einziger Zahn fehlt und wenn die anatomischen und medizinischen Vorraussetzungen diesen Eingriff zulassen.
Die künstlichen Zahnwurzeln haben einen ganz besonderen Vorteil: Sie verhindern, dass sich der Kieferknochen zurückbildet – eine langfristige Folge von Zahnverlust. Wenn mehrere oder gar alle Zähne fehlen, können Brücken oder Zahnprothesen mit Hilfe von Implantaten dauerhaft im Kiefer verankert werden. Ihr MKG-Chirurg oder Ihre MKG-Chirurgin ist für derartige Eingriffe speziell ausgebildet. Dazu gehören nicht nur die eigentliche Implantation, sondern auch entsprechende Voruntersuchungen der Mundhöhle und Röntgenaufnahmen.
Die Zahnimplantate bestehen aus dem biologisch verträglichen Metall Titan. Bei einem operativen Eingriff werden sie in den Kieferknochen eingepflanzt. Dort heilen sie ein und werden praktisch zum Bestandteil des Knochens. Nach der Heilungsphase, die mit einem "Provisorium" überbrückt wird, dienen die Zahnimplantate als Pfeiler für den eigentlichen Zahnersatz: Der Zahnarzt schraubt oder zementriert künstliche Zähne auf den Titan-Wurzeln fest. Sind große Lücken zu füllen, werden die künstlichen Zähne etwa durch besondere Stegvorrichtungen im Mund gehalten. Diese lassen sich an den Implantaten befestigen. Hat sich der Kieferknochen bereits zurückgebildet , weil Zahnlücken schon lange Zeit bestehen, kann der MKG-Chirurg diesen Verlust durch eine Transplantation körpereigener Knochensubstanz ausgleichen. In der Implantologie stehen verschiedene Systeme zur Verfügung. Welches System das Richtige ist, entscheiden Arzt und Patient nach einer eingehenden Beratung und einer Voruntersuchung. Für den Preis der Behandlung entscheidend ist nicht nur das System, sondern vor allem die Zahl der Implantate. Darüber orientiert Sie der Kostenvoranschlag. Hinzu kommen die Kosten für den Zahnersatz (Krone, Brücke oder Prothese), die Ihnen Ihr Zahnarzt nennt.
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Implantat aus Titan oder Zirkonoxid als künstliche Wurzel

Prothese für den Unterkiefer

Zahnimplantat mit Aufbau (als Zwischenelement) und Krone (aus Voll-keramik oder mit verblendetem Metallgerüst)
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Quelle: "Es geht um Ihr Gesicht", DGMKG
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