Herbst 2018 – Parodontitis: regenerative Behandlungs­möglichkeiten

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, Kieferknochen und Bindegewebe), die durch bestimmte Bakterien im Zahnbelag hervorgerufen wird. Unbehandelt kann sie einen Rückgang des Zahnfleischs und sogar einen Abbau des Kieferknochens bewirken – langfristig ist dadurch der feste Halt der Zähne gefährdet.   

Doch so weit muss es nicht kommen: Von der Parodontitis geschädigtes Gewebe sowie zurückgegangener Knochen können mit speziellen regenerativen Verfahren wiederaufgebaut werden. In vielen Fällen gelingt es so, gelockerte Zähne zu stabilisieren.

Gesteuerte Geweberegeneration (GTR)
Bei der Gesteuerten Geweberegeneration kommen spezielle Wachstumsenzyme (Schmelzmatrixproteine) zum Einsatz. Diese Enzyme werden in Gelform auf die geschädigten Bereiche aufgetragen und fördern gezielt die Regeneration der weichen Gewebeanteile (Zahnhaltegewebe und Wurzelhaut).

Gesteuerte Knochenregeneration (GBR)
Um einen Rückgang des Kieferknochens auszugleichen, ersetzen wir die fehlende Kieferknochensubstanz mit körpereigenem Knochen oder verträglichem Ersatzmaterial. Anschließend decken wir den aufgefüllten Kieferbereich mit einer speziellen Membran ab. Darunter bildet sich neuer Knochen und die Membran wird nach und nach vom Körper abgebaut. Die Membran ist wichtig, da sie verhindert, dass das schneller wachsende Zahnfleisch den für den Knochen vorgesehenen Raum ausfüllt.

Bei Fragen zur Knochen- oder Geweberegeneration stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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